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Vorankündigung November 2010

Süd-Pazifik

Polynesien in 90 Tagen:

Fiji, Neuseeland, Cook- und Gesellschaftsinseln


Polynesien, das sind 50 Millionen Quadratkilometer Wasserwüste im Dreieck zwischen Hawaii, der Osterinsel und Neuseeland. Kaum eine Weltgegend liegt ferner, kaum eine ist schlechter zu bereisen. Trotzdem wurde die Inselwelt schon vor Jahr tausenden besiedelt und ist bis heute Sehnsuchtsor t zivilisationskranker Europäer. Die Erzählungen Jack Londons und Hermann Melvilles, die farbenfrohen Bilder Paul Gauguins, Schlager der 50er-Jahre und Filme von Friedrich Wilhelm Murnaus „Tabu“ bis zu Tom Hanks`„Cast Away“ halten den Mythos Polynesien wach.
Dieses Buch sucht auf den Fersen von James Cook und William Bligh auf 15 der wohl 1000 Inseln nach dem Paradies. In 90 Tagen führ t die abenteuerliche Reise per Frachtschiff, Kleinflugzeug, mit Auto, Fahrrad und zu Fuß In die unerschlossene Bergwildnis Fijis zu den stolzen Nachfahren der Kannibalen, hinauf zum Tongariro-Vulkan in Neuseeland, hinab in die  Begräbnishöhlen von Atiu, hinaus zu den Haien vor Bora Bora und hinein in die geheimnisvolle Mythologie der Polynesier mit ihren Maraes auf Raiatea und Huahine.


Wiesenburg Verlag, Schweinfurt, ca. 330 Seiten, 23,80 Euro 



Neue Buchreihe

Deutschlands häufigste Familiennamen

Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen,

48 S. je 8,95 Euro



Wagner gewinnt!

Wagner – ein Name mit Potenzial, denn ein gutes Rad ist teuer! Auch wenn Kutschen und Kaleschen längst im Museum stehen, bringen die Wagners Deutschland erst richtig ins Rollen. Wagners haben die Eisenbahn revolutioniert, die klassische Musik und die Tiefkühlpizza. Ihre Spuren reichen bis in den Mittleren Westen der USA und bis in den Dschungel Südamerikas. Sie benannten Schlagen, Schulen und Wasserfälle. Und wenn für andere der Zug längst abgefahren ist, kommen die tüchtigen Wagners immer noch ins Ziel gerollt. Wer wag(ner)t, der gewinnt.


Im Frühtau zum Becker

Brot und Spiele hielten schon das alte Rom zusammen und die morgendliche Prozession der Brötchen-Fanatiker in die Backstuben der Nation macht deutlich: Daran hat sich nichts geändert. Ohne Bäcker gäb’s weinig zu beißen. Beckers sind mithin gefragte Leute – auch wenn die wenigsten heute noch Mehlstaub schlucken. Als Schauspieler, Künstler, in der Industrie und auf dem Tenniscourt kriegen sie eine ganze Menge gebacken. Selbst ein Asteroid trägt ihren Namen. Ihre Mitarbeit ist eben gefragt wie geschnitten Brot!


Frische Fischer

Ohne Fischers Geschick wäre die Menschheit längst verhungert. Immer wieder sind ihnen dabei nicht nur frische Fische ins Netz gegangen. Als Außenminister im Dauerlauf, als Volksschauspieler mit dem Bierglas oder als Chemie-Nobelpreisträger mit dem Reagenzglas machten sie großen Fang – ein jeder auf seine Weise. Fischers wurden Verleger, Chorleiter und erfanden den Alleskleber. Und die Schönheit der Fischerinnen wurde nicht nur am Bodensee besungen. Notfalls setzten Fischers ihren Gegner schachmatt. Dieses Buch zeigt: Wer sich mit Fischers anlegt, hat nicht gut Karpfen-Essen.


Voll Stoff Weber!

Nur die Weber hatten Stoff! Wer nicht in Sack und Asche gehen wollte, der durfte es sich mit Webers nicht verderben. Nur wenn ihnen wirklich der Kragen platzt, machen sie nicht einfach den Stoff weiter, sondern proben den Aufstand! Heute haben Webers längst ihre Fäden in die Modewelt und die Wissenschaft, in den Musikbetrieb und ins Showgeschäft gezogen. Nach ihnen sind Naturgesetze benannt und die Einheit für magnetischen Fluss, ein Sozialdrama und ein komplizierter Knochenbruch. Nur selten machen Webers eben halbe Sachen, sonst hießen sie schließlich Flickschuster.


Alles Müller!

Es gibt mehr Müllers als CDU-Mitglieder – und die wenigsten heißen Lieschen. Deshalb gilt: Wer sich mit Müllers nicht gut stellt, der ist ein Esel. Es gibt einfach zu viele. Müllers sind überall – im Fußball, in der Pop-Musik in der katholischen Kirche. Sie verkaufen Buttermilch und verkaufen sich als Brettspiel. Und auch dieses Buch ist voll von ihnen. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den häufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen. Wer den Müller nicht ehrt, der ist den Kuchen nicht wert!


Jeder ist seines Glückes Schmidt!

Als Schmidt, Schmitt, Schmitz oder Schmid ist man nie allein: Eine stumme Heerschar von ihnen bevölkert Deutschland. Und die Welt wäre ärmer ohne sie, denn Schmidts wurden nicht nur Bundeskanzler, Late-Night-Talker und Philosophen, sondern brachten auch die Dampfmaschine zum Durchbruch. Selbst ein Gesetz zur Sternentstehung ist nach ihnen benannt. Dieses Buch über Schmidts trifft den Nagel auf den Kopf. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den mit seinen Varianten häufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen.



Mensch Meyer!

Tun sich alle Meyers, Meiers, Mayrs und Mayers zusammen, stecken sie die Schmidts, Schneiders und Fischers locker in die Tasche. Meyers sind überall – als Rennfahrer, Schachspieler, Schriftsteller. Sogar eine Stadt in den USA heißt Meyer, das Lexikon sowieso, aber auch ein deftiges Hacksteak und ebenfalls ein Asteroid. Und nur ihnen gebührt dieses Buch. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den zweithäufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen. Denn wer den Meyer nicht ehrt, ist die Freundschaft nicht wert.


Herein wenns (k)ein Schneider ist!

Schneider ist nicht nur ein ehrbarer Beruf, sondern als Familienname in Deutschland faktisch eine Massenbewegung. Schneiders haben die Welt geprägt, ob als Filmschauspielerinnen,  Baulöwen oder jodelnde australische Opernsängerinnen. Ein Schwarmfisch heißt Schneider und ein Berg in den Schladminger Tauern. Und wer beim Skat einen „Schneider“ hat, der hat schon fast es Schwarze getroffen. Mit diesem Buch aus dem Nähkästchen der Schneiders ist man auf jeden Fall aus dem Schneider. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den dritthäufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen.

Ca. 1700 verkaufte Exemplare:

Um drei an der

K-W-Brücke!

Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen Herbst 2008, 11 Euro

Unzählige Wilhelmshavener trafen und treffen sich an der K-WBrücke, einem der Wahrzeichen der Stadt. Und sie erzählen sich Geschichten aus ihrer Stadt – ganz so wie Martin Wein, der zahlreiche
amüsante Begebenheiten für Sie zusammengestellt hat.
Erinnern Sie sich daran, dass 1955 der Weihnachtsmann in Wilhelmshaven notlandete und im Norden der Stadt die F’grodener Jungs gegen die Voslapper ins Grünkohlfeld zogen? Oder waren Sie vielleicht selbst dabei, als die ersten Seifenkisten die Sander Berge hinabsausten, während in der Stadt der Sensenmann persönlich gegen Verkehrsraser auf die Straße ging? Und wissen Sie,
wem die große Flut von 1962 ein Festessen bescherte, oder dass Mutter Gerken mit ihren drei Mädchen auf hoher See die „MS Wilhelmshaven“ stoppte? Lassen Sie sich entführen auf eine Erinnerungsreise in das Wilhelmshaven der letzten Jahrzehnte!



Stadt wider Willen

Kommunale Entwicklung in Wilhelmshaven / Rüstringen 1853 - 1937

Tectum Verlag Marburg 2006, 29,90 € ISBN-13:978-3-8288-9201-9

 

Wilhelmshaven – die Stadt, die nicht werden sollte. Im dritten Viertel des „langen“ 19. Jahrhunderts entstand sie als Anhängsel von Preußens Marinehafen an der Nordsee.

Das Volk aber siedelte außerhalb der geplanten Festung in der Oldenburger Marsch. Sieben Jahrzehnte lang beäugten sich Militärs und Beamte hüben und die Hafen- und Werft-Arbeiter drüben. Sieben Jahrzehnte verhandelten die Staaten über einen Zusammenschluss der Gemeinwesen als Bollwerk gegen die „rote Gefahr“. Die Aufbau-Probleme moderner Kommunen mit differenzierten Einrichtungen zur Daseinsvorsorge kamen alsbald und wogen durch die Grenze doppelt schwer. Die Stadtrechte kamen hingegen erst 1918/19. Und die Vereinigung der Städte war ein Federstrich der Nationalsozialisten, ein kümmerlicher Rest ihrer geplanten Reichsreform.

Zeitgenossen verglichen die Jade-Region gerne mit dem „Wilden Westen“. Tatsächlich boten die verworrenen Verhältnisse in Oldenburgs Jade-Gemeinden der Arbeiterschaft eine herausragende Gelegenheit zur Selbstorganisation ihrer Verhältnisse.

Dieses Buch erzählt eine Geschichte aus tiefster Provinz, die fast über Nacht zu einem strategischen Nabel des Deutschen Reiches wurde.



Zirkus zwischen Kunst und Kader 

Das Zirkuswesen in der SBZ/DDR

Duncker & Humblod Verlag Berlin 2001, 18 Euro

Zirkus Barlay, Busch und Aeros, Probst, Frankello oder Hein - für viele Bürger der ehemaligen DDR haben diese Namen noch heute fast magischen Klang. In der linientreuen Kulturlandschaft des Arbeiter- und Bauernstaates bot die Illusionswelt im Manegenrund zweckfreie Ablenkung vom staatlich regulierten Alltag.

Kein Wunder, daß SED und Staat bald ihre Fühler hinter die bunten Planen ausstreckten: Bei grundsätzlicher Anerkennung der Artistik versuchten sie schnell, die Privatbetriebe ihren planwirtschaftlichen und kulturpolitischen Dogmen zu unterwerfen, den Umbau von Staat und Gesellschaft bis unters letzte Chapiteau zu vollziehen. Gerade die Fahrenden mit ihrem oft schillernden Lebenswandel waren den Funktionären als öffentliche Beispiele einer unangepaßten Gegenkultur ein Dorn im Auge, aber gerade sie widersetzten sich beharrlich dem Drängen nach Normierung.

So waren die Eingriffe subtiler als bei anderen Privatbetrieben, wenngleich nicht weniger zielstrebig. Die großen Unternehmen wurden verstaatlicht, die kleinen und mittleren Zirkusse weitgehend zu Weisungsempfängern degradiert und mit scheinlegalen Winkelzügen verdrängt. Trotzdem gehörten private Zirkusse bis zur Wende zu den bürgerlichen Anachronismen im real existierenden Sozialismus.

Durch die enge Verflechtung wirtschaftlicher und kultureller Aspekte erscheinen die Zirkusse der DDR als ein Spiegelbild gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen, zeigen Methoden, Mechanismen und Grenzen realsozialistischer Umgestaltung. Auch wenn die Zirkushistorie in mancher Hinsicht eigene Wege ging, besitzt diese Spezialgeschichte einen hohen Verweischarakter für das Verständnis der DDR insgesamt, der hier erstmals thematisiert wird. Dargestellt wird vorwiegend aus der Opferperspektive und gleichberechtigt anhand von Archivstudien wie Zeitzeugeninterviews zunächst die allgemeine strukturelle Entwicklung im Zirkuswesen von 1945 bis 1989. Ausgewählte Fallbeispiele lassen sodann das Schicksal privat reisender Zirkusfamilien lebendig werden als ständigen Drahtseilakt zwischen Triumph und Niederlage.

"Das Buch erzählt von Zirkusdirektoren, die sich Schleichpfade in der Diktatur suchten, und solchen, die sich unterordneten. Ein spannender Teil der DDR-Geschichte, den Wein als exemplarisch begreift."

 Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

"Dem Autor ist nicht nur ein kenntnisreiches und belehrendes, sondern zugleich ein gut geschriebenes , dem Laien verständliches und charmant bebildertes Büchlein gelungen, das wunderhübsche kleine Geschichten enthält."

Soziologie und Kult

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Land hinter den Wellen

Isensee Verlag, Oldenburg 1996, 144 Seiten, 11 Euro

Zu beziehen über: Isensee Verlag, Haarenstr. 20, 26122 Oldenburg, Tel. 0441 / 2 53 88

40 000 Jahre vor der Gegenwart, irgendwo im Südpazifik. Zwei Freunde sind zum Fischen aufs Meer gefahren. Was als Mutprobe begann, endet in der Katastrophe. Der Sommermonsun trägt das Bambusfloß weg von der heimatlichen Küste. Es beginnt eine spannende Reise zu neuen Ufern. Das Unglück nimmt seinen Lauf, als verwirrende Träume den Steinzeitmenschen Einblick gewähren in fremde Dimensionen der Traumzeit...

"Ein liebenswertes Stück australischer Vorgeschichte."

Rüdiger Nehberg

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Martin Wein| post@martin-wein.de