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Vorträge

Dia-Vorträge

Diese erprobten Vorträge halte ich auch gerne bei Ihnen. Bitte sprechen Sie mich an!


Neufundland – Zu den Ostfriesen Kanadas

Der Neufundländer fährt im Winter besser Auto als im Sommer – weil der Schnee dann die Schlaglöcher verweht. Wundert es, wenn diese Einsiedler im äußersten Osten des amerikanischen Doppelkontinents einen ganz eigenen Humor entwickelt haben? Die Vorzüge von Meer, Moor und viel Regen teilen sie mit den Ostfriesen, was für erstaunliche Seelen-Verwandtschaft sorgt. Der wird Martin Wein in seinem Dia-Vortrag immer wieder nachspüren, auch wenn das Publikum kaum einen echten „Newfie“ zu Gesicht bekommt. Sie leben einfach zu verstreut. Dafür gibt es viel Natur zwischen Port aux Basques im Süden, der Wikingersiedlung L’ Anse aux Meadows im Norden und der gemütlichen Inselhauptstadt St. John’s im Osten. Ein Abend mit Walen, Wald und Witzen am Donnerstag, 28. September, ab 19 Uhr in der Galerie im Küstenmuseum Wilhelmshaven.

Dia-Vortrag
Dauer: ca. 90 Minuten

 

Leuchtturm von Rose Blanche an der Südküste Neufundlands. Foto: Wein

Patagonien – Bis ans Ende der Welt

 „Es gibt keinen Ort in der Welt, der mehr Leid hervorruft oder schrecklichere Aussichten bietet, als dieser“, notierte Captain James Cook in seinem Tagebuch über Feuerland. Ausgerechnet dorthin zog es den Wilhelmshavener Journalisten und Historiker Martin Wein . Davon berichtet er in seinem Dia-Vortrag „Patagonien – Bis as Ende der Welt“ am Mittwoch, 8. März, ab 19 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule Wilhelmshaven.

Gewaltige Eisströme, schroffe Berge und tiefe Fjorde locken auf den Spuren Bruce Chatwins zunehmend mehr Reisende in den Süden des amerikanischen Doppelkontinents. Von der Metropole  Santiago de Chile führt diese Bilderreise 2500 Kilometer in den Süden Chiles und Argentiniens, wo Amerika als sturmumtoste Nadelspitze ausläuft.

Stationen sind der deutsche Siedlungsraum im „Kleinen Süden“ mit seinen schneebedeckten Bilderbuchvulkanen und die windschiefen Kirchen bayerischer Missionare auf der Insel Chiloé. Auf dem Schotterbett der „Carretera Austral“ geht es vorbei an hängenden Gletschern und treibenden Eisbergen, an den Zacken der Torres del Paine mit ihren Guanakos und Emus zu den Pinguinen von Punta Arenas und den Seelöwen der Insel Feuerland. Die Reise endet erst dort, wo ein offizielles Schild das Ende der „Panamericana“ verkündet – in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Erde. „Fin del Mundo“ sagen die Einwohner stolz zu ihrer Heimat – Ende der Welt.

Dia-Vortrag
Dauer: ca. 110 Minuten


Namibia – Koloniales Erbe zwischen
Lüderitz’ Bucht und der Skelettküste

Krokodilsteak mit Rotkohl, die Alte Feste in Windhoek aber auch die Gedenktafeln am Waterberg erinnern in den Weiten Namibias an Deutschlands koloniales Erbe in Südwestafrika. Wilhelmshaven und Deutsch-Südwest erlebten zur Jahrhundertwende zeitgleich ihre Blütezeit.

Grund genug für den Historiker und Journalisten Martin Wein, mit der Kamera im Süden Afrikas auf Spurensuche zu gehen. Nur 31 Jahre dauerte das Intermezzo, seit der Kaufmannsgehilfe Heinrich Vogelsang 1883 die Bucht von Angra Pequena für den Bremer Adolph Lüderitz erwarb. Trotzdem hat diese Zeit prägend gewirkt, ist Deutschland noch immer führender Handels-, Entwicklungshilfe- und Kultur-Partner Namibias. Trotz des Völkermordes an den Hereros 1904 – 1907 stößt man auf mehr Gemeinsamkeiten als Konflikte und auf ein sorgsam gepflegtes Erbe.

Die Reise führt von der Hauptstadt Windhoek mit ihren Kolonialbauten hinab zum Fish River Canyon, an die nebelige Lüderitz Bucht, in die Wüste Namib, wo sich deutsche Siedler im Zweiten Weltkrieg vor der Internierung versteckten. Die gemütliche Wüstenhauptstadt Swakopmund zwischen Dünen und Atlantik, die verlassene Minenstadt Kolmannskuppe, die Pelzrobben an der Skelettküste und die von Großwild umlagerten Wasserlöcher der glutheißen Etosha-Pfanne sind weitere Stationen auf einer Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Dia-Vortrag
Dauer: ca. 90 Minuten


Polynesische Welten – Südsee heute

Kokospalmen, blaue Lagunen und blumengeschmückte Menschen prägen seit Generationen unser Bild von der Südsee. Geschichten von Jack London oder Hermann Melville, Schlager der 50er-Jahre, Filme von Friedrich Wilhelm Murnaus „Tabu“ bis zu Tom Hanks in „Cast Away – Verschollen“ und vor allem die Bilder von Paul Gauguin haben die südpazifische Inselwelt in Europa populär gemacht.

Martin Wein sucht in seinem Diavortrag in der Inselwelt Polynesiens nach Spuren von Schriftstellern, Malern und Filmemachern, von Captain James Cook und Captain William Bligh.

Der Vortrag führt zu den bekanntesten Archipelen Polynesiens: In die unerschlossene Bergwildnis Fidschis zu den stolzen Nachfahren der Kannibalen, hinab in die  Begräbnishöhlen von Atiu, zu den Haien vor dem Riff von Bora Bora und zu den geheimnisvollen Maraes auf Raiatea und Huahine. Der Referent bereiste ein Vierteljahr lang per Frachtschiff, Kleinflugzeug und zu Fuß insgesamt 15 Eilande der Fidschi-, Cook- und Gesellschaftsinseln.

Dia-Vortrag
Dauer: ca. 100 Minuten

Blaueis auf dem Lago Argentino bei Calafate. Foto: Wein
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Martin Wein| post@martin-wein.de