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Lektorat

Ich redigiere und lektoriere Ihre wissenschaftlichen und behördlichen Texte und bringe verwandle sie in allgemeinverständliches Deutsch. Ich verfasse für Sie Presse-Texte auch zu komplexen Themen.


Zu meinen Kunden gehören u. a.:



der Tectum Wissenschaftsverlag  

      

die Unfallkasse des Bundes

 

das Leibnitz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN)

             der Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

 

Zum Beispiel dieser Werbetext für ein germanistisches Fachbuch. Dies war die Originalversion der Autorin:

 

Die Autorin unternimmt den Versuch, die Methoden und Verfahren der Herrschaftssicherung und des Herrschaftserhalts mittels der bei Foucault und Althusser entlehnten Kategorien der Diskursanalyse und Subjektkonstitution zu beschreiben. Als exemplarischer Untersuchungsgegenstand dient ihr dabei die Diskursivierung des Konzepts des Nationalen in der Konstituierungsphase der DDR mit Hilfe der Literatur und Literaturaneignung und -vermittlung.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das Subjekt, welches im identitätsstiftenden Deutschunterricht mitsamt seiner Forcierung von Heinrich Heine als Klassiker zu einer Staatsbürgerin wird. Als solche verknüpft sie ihre eigene soziale Befreiung mit der nationalen. Dabei hält sie am Patriotismus als einer nationalen Besonderheit fest, bindet diesen an soziale Kriterien und erkennt im Nichtdeutschen den antisozialen Aggressor gegen die eigene Identität und Erlösung. Diese Diskursanalyse ist ein weiterer wissenschaftlicher Versuch die Philosophie Foucaults als Gesellschaftsanalyse anzuwenden. Sie ist auch der Versuch eine Beschreibung der historischen Rahmenbedingungen in der Konsolidierungsphase der DDR zu bieten. Jene Rahmenbedingungen bieten ihrerseits Erklärungsansätze dafür, weshalb die Ostdeutschen im neuen Europa eine eigene nationale Identität aufrecht erhalten und die Erfüllung dieser Identität zum Maßstab für ein Gelingen der deutschen und vielleicht auch einer europäischen Vereinigung machen.

Und dies mein Text-Vorschlag:

Wie lässt sich staatliche Herrschaft vor allem in Diktaturen mit und über Literatur begründen und sichern? Die Autorin spürt dieser Frage am Beispiel Heinrich Heines in der jungen DDR nach. Schon früh legitimierte deren sozialistische Staatsführung mit dem Werk des Dichters die Existenz des Arbeiter- und Bauern-Staates als historische Notwendigkeit. „In unserer Republik verwirklicht sich, was ein Heine einst erträumte“, hieß es 1956 zum Heine-Jahr aus dem Kulturministerium. 

Im Deutsch-Unterricht stand vor allem Heines „Wintermärchen“ als Klassiker auf dem Stundenplan, um die historischen Wurzeln der neuen Gesellschaftsordnung und die Notwendigkeit eines deutschen Nationalstaats zu begründen. Die Schüler sollten dabei einen Zusammenhang von sozialer und nationaler Befreiung erkennen. Patriotismus wurde damit auch im Sozialismus zu einer positiven Tugend und alles Nichtdeutsche zu einem antisozialen Aggressor gegen die eigene Identität und Erlösung.

Aufbauend auf diesem Erziehungskonzept wird auch verständlich, weshalb viele Ostdeutsche im neuen Europa eine eigene nationale Identität aufrechterhalten und die Erfüllung dieser Identität zum Maßstab für ein Gelingen der deutschen und vielleicht auch einer europäischen Vereinigung machen.

 

Auch Texten will gelernt sein! Machen Sie mehr aus Ihren Texten. Sprechen Sie mich gerne an. 

 

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Dr. Martin Wein| post@martin-wein.de